Viele Briten halten Cola für Fruchtsaft, Foto-Quelle: gemeinfrei

Schockierende Fakten über das Gesundheitsverständnis (der Briten)

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Von Thomas W. Lemming -
für Cognito-Magazin.de -

Großbritannien ist nicht gerade bekannt für seine kulinarischen Spezialitäten. Während sich die Briten mit Whiskey und Hochprozentigem durchaus auskennen, stoßen manche Gerichte auf der Insel einem verwöhntem Gourmet schon beim Hören auf. Die Esskultur beschränkt sich bei vielen Briten auf die allseits bekannten "Fish 'n' Chips", in Fett gebratenes Weißbrot oder Fertiggerichte für die Mikrowelle. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch das Gesundheitsverständnis bezogen auf die Ernährung bei den Briten keine der obersten Wissensprioritäten darstellt.

Viele Briten halten Cola für Fruchtsaft, Foto-Quelle: gemeinfrei

Einem Bericht des Online-Magazins RealBuzz zu Folge, mangelt es vielen Briten schon an der Fähigkeit Nahrungsmittel den Kategorien gesund und ungesund bzw. Frucht und Obst zuzuordnen.
Einer von 10 Briten, so heißt es in dem Artikel, ordne Cola in die Kategorie Fruchtsaft ein und schrieb Cola damit einen Beitrag zur empfohlenen täglichen Menge an Frucht und Gemüse zu. 10 % der Briten glauben außerdem, dass Chips ebenfalls zur täglichen Gemüseration beitragen würden. Einer von fünf Briten glaubt sogar, dass Zuckerbonbons mit Fruchtgeschmack ihren Beitrag zur Ernährung in der Kategorie Frucht leisten. [1]

Viele Briten, dies trifft jedoch auch auf andere Nationalitäten zu, sind sich nicht bewusst, dass die durch Fertiggerichte und vorporduzierte Nahrungsmittel täglich aufgenommene Menge an Zucker die empfohlene Tagesdosis sehr leicht überschreitet. Vielen Fertigprodukten wird im Übermaß Zucker zugesetzt, um den Geschmack zu verbessern. Die zuvor bereits erwähnte Cola ist da mitunter eines der besten Beispiele. Ihr Zuckeranteil liegt bei rund 10 % reinem Zucker. Ein Glas (200 ml) enthält somit bis zu 20g Zucker. 1 Gramm Zucker enthält etwa vier Kalorien. Täglich sollte man maximal 10% der empfohlenen Energieaufnahme in Form von Zucker zu sich nehmen. [2]

Schockierend ist auch, dass jeder zwanzigste Brite es nicht schafft, Orangen und Bananen in die Kategorie Obst einzuordnen.[1]

Das fehlende Ernährungsbewusstsein führt zu einem gesundheitlichen Abwärtstrend. Dieser äußert sich auch in zunehmender Dickleibigkeit der Bevölkerung.

Trotz ihres eher bescheidenen Gesundheitsverständnis legen die Briten sehr viel Wert auf ihr Äußeres, was auf Grund des eben Erwähnten häufig nicht dem anvisierten Ideal entspricht. 48% der befragten Britinnen und 23% der Männer würden deshalb ohne zu zögern eine Schönheitsoperation über sich ergehen lassen, weitere 23% der Frauen würden dies ernsthaft in Betracht ziehen. Das Selbstbewusstsein der Briten, bezogen auf ihr Aussehen, ist somit auf einem Rekordtief. [1] Dies ist natürlich auf die Suggestion von Schlankheit als gesellschaftliches Leitbild in Werbung und Fernsehen zurück zu führen. Gleichzeitig trägt das mangelnde Verständnis für gesunde Ernährung dazu bei, dass die gewünschte Figur nicht mehr auf natürlichem Wege, sondern nur noch via Operation realisierbar ist. Besonders gefragt sind hier Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen und Hautstraffungen. Auch die nicht-operativen kosmetischen Eingriffe, Behandlungen mit diversen Substanzen und Nahrungsergänzungsmittel bzw. Kosmetika, sind in Großbritannien auf dem Vormarsch. [3]

Quellen für diesen Artikel waren u.a.:
[1] http://www.realbuzz.com/articles/7-shocking-health-statistics-gb-en/
[2] http://www.forum-ernaehrung.at/cms/feh/dokument.html?ctx=CH0144&doc=CMS1239281868299
[3] http://www.consultingroom.com/media/media-stats-display.asp?id=15

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