Influenza-Virus, Grafik: NIAID, Lizenz: gemeinfrei

Mal wieder Pandemie-Gefahr: H7N9 einer der “tödlichsten Grippeviren”

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Von Raphael B. Ebler -
für Cognito Magazin -

Influenza-Virus, Grafik: NIAID, Lizenz: gemeinfrei

Influenza-Virus, Grafik: NIAID, Lizenz: gemeinfrei

In China grassiert ein neuer Vogelgrippevirus - H7N9. Seit März sind in China offenbar 110 Personen daran erkrankt und 23 davon gestorben. Dies reicht um die Gefahr einer Pandemie herauf zu beschwören. Anders als das H5N1-Virus, welches 2009 in die Schlagzeilen geraten war, löst das neue H7N9-Virus bei Hühnern keine Symptome aus, wodurch es laut den Behörden schwieriger wird, die infizierten Geflügelbestände zu diagnostizieren.

US-Virologe Anthony Fauci sieht, laut N-TV.de, bereits eine Pandemie aufziehen und trommelt für die Vorbereitung auf eine Massenverbreitung des neuen Virus und eine Impfstoff-Entwicklung. Die in China infizierten Erkrankten standen in engem Kontakt mit Geflügel und wurden höchstwahrscheinlich durch den direkten Kontakt mit Hühnern infiziert. [1]

Bisher gibt es keine Hinweise, dass das Virus auch von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Fauci fordert dennoch, dass sich die Behörden auf diese Möglichkeit einstellen und Vorsorge treffen sollen.

Die WHO stuft das neue Virus als eines der "tödlichsten Grippeviren" ein, mit einer Sterberate von ca. 20% allerdings nicht ganz so tödlich wie die H5N1-Variante oder SARS.

Auch beim Ausbruch der sogenannten Schweinegrippe (H1N1), wurden von Regierungen weltweit vorsorglich große Mengen ungetesteter und mit Quecksilber angereicherten Impfstoffen geordert, die aufgrund des Ausbleibens einer wirklichen Pandemie jedoch einige Zeit später vernichtet werden mussten. Der damalige Verlust für den deutschen Steuerzahler der für die Anschaffung der unnötigen Impfstoffe in Deutschland aufkommen musste, lag bei etwa 500 Millionen Euro. [2]

Laut Fauci ist die Entwicklung eines Impfstoffes gegen die neue Grippe-Variante bereits in Gange, er hoffe aber nicht, dass dies jemals zum Einsatz kommen wird. Gleichzeitig rät er den Behörden sich damit jedoch rechtzeitig einzudecken.

Von der Pandemieangst profitieren hauptsächlich die Pharmafirmen, die es sich zum Trend gemacht haben in beinahe jedem Jahr eine neue Pandemie heraufzubeschwören und Regierungen dazu zu bringen sich für den Fall der Fälle mit Impfstoffen einzudecken. Teilweise werden auch schon bei kleineren, lokalen Ausbrüchen diverser neuer Varianten des Grippevirus Pandemieängste geschürt.

Zum einen tragen Regierungen natürlich eine gewisse Verantwortung für ihre Bevölkerung und müssen sicherstellen, dass diese mit Impfstoffen für potenziell tödliche Pandemieausbrüche versorgt werden kann, zum anderen machen sich die Pharmafirmen diese Verantwortung regelmäßig für die Steigerung ihrer Umsätze zu nutze, indem sie neu entdeckte Krankheitserreger zu tödlichen Pandemie-Verursachen erklären.

Im Jahr 2005 lag der Umsatz, welcher durch Impfungen in die Taschen der Pharmaindustrie floß weltweit bei über 12 Milliarden Euro. Diese Zahl ist seitdem noch weiter angestiegen. [3] In Deutschland alleine werden pro Jahr rund 2 Milliarden Euro mit Impfstoffen umgesetzt. [4]

Gerade bei im Schnellverfahren entwickelten Impfstoffen mangelt es häufig an ausreichenden Tests, wodurch mehr Geimpfte mit potenziellen Impfungs-Nebenwirkungen zu kämpfen haben, die teilweise auch schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Ebenso sind die oft eingesetzten "Wirkungsverstärker", z.B. Quecksilber und Aluminiumhydroxid, alles andere als harmlos.

Bei der Schweinegrippeimpfung (Impstoff Pandemrix) wurde gar ein Zwei-Klassen-Impfstoff hergestellt: Für die Prominenz, Politiker und Militärbedienstete wurde ein Impfstoff ohne die schädlichen Wirkungsverstärker hergestellt. Für die normale Bevölkerung wurde hingegen nur ein durch Wirkungsverstärker stark gestreckter Impfstoff produziert. Dies wurde von vielen Stellen extrem kritisch gesehen. U.a. äußerte sich der Virologe Gerwald Herter gegenüber dem Deutschlandradio damals kritisch über diese Zwei-Klassen-Impfungen. [5]

Diverse Theoretiker sahen gar die Gefahr einer fahrlässigen oder gar vorsätzlichen Vergiftung der Bevölkerung durch Impfstoffe wie Pandemrix. Desweiteren bekamen die Pharmafirmen (insbesondere der Pandemrix-Hersteller Glaxo-Smith-Kline) einen Freibrief, der sie gegen etwaige Schadensersatzklagen wegen Nebenwirkungen der größtenteils ungetesteten Impfstoffe immunisierte. [6]

Es ist natürlich schwer zu sagen, ob ein Virus zu einer globalen und tödlichen Bedrohung wird. Bei jedem noch so kleinen Ausbruch jedoch gleich die Pandemieangst zu schüren ist nicht nur übertrieben, sondern wahrscheinlich auch durch die Profitgier diverser Pharmalobbyisten gewollt. Dennoch muss man natürlich neue Viren im Auge behalten, um zu sehen, inwieweit sie zu einer Pandemie führen können.

Bei dem neuen H7N9-Virus gibt es derzeit jedoch keine Anzeichen, dass dieser sich auch von Mensch zu Mensch übertragen lässt und so zu einer größeren Epidemie oder gar Pandemie führen wird. Die Pharmafirmen scheinen dennoch bereits die Werbetrommeln, in Person von Virologen wie Anthony Fauci, für ihre Impfstoffe zu rühren.

Quellen u.a.:
[1] http://www.n-tv.de/wissen/H7N9-Virus-koennte-gefaehrlich-werden-article10553666.html
[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/schweinegrippe-laender-vernichten-millionen-dosen-h1n1-impfstoff-a-799993.html
[3] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/224017/umfrage/umsatzentwicklung-des-weltweiten-marktes-fuer-impfstoffe/
[4] http://www.wahrheiten.org/blog/impf-luege/
[5] http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1053146/
[6] http://scienceblogs.de/weitergen/2009/11/geheime-pandemrixvertrage-von-gsk-mit-den-landern/

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